Die Legionellen-Krankheit

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Übersicht

Die Legionellenkrankheit ist eine schwere Form der Lungenentzündung – eine Lungenentzündung, die normalerweise durch eine Infektion verursacht wird. Sie wird durch ein Bakterium namens Legionellen verursacht.

Die meisten Menschen bekommen die Legionellenkrankheit durch Einatmen der Bakterien aus dem Wasser oder dem Boden. Ältere Erwachsene, Raucher und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind besonders anfällig für Legionellen.

Das Legionellenbakterium verursacht auch das Pontiac-Fieber, eine mildere Krankheit, die der Grippe ähnelt. Das Pontiac-Fieber klingt in der Regel von selbst ab, aber eine unbehandelte Legionellenkrankheit kann tödlich sein. Obwohl eine sofortige Behandlung mit Antibiotika in der Regel die Legionellen heilt, haben einige Menschen auch nach der Behandlung noch Probleme.

Symptome

Die Legionellenkrankheit entwickelt sich in der Regel zwei bis 10 Tage nach der Ansteckung mit Legionellen. Sie beginnt häufig mit den folgenden Anzeichen und Symptomen:

  • Kopfschmerzen
  • Muskelschmerzen
  • Fieber, das 104 F (40 C) oder höher sein kann

Am zweiten oder dritten Tag werden Sie weitere Anzeichen und Symptome entwickeln, die auch auftreten können:

  • Husten, der Schleim und manchmal Blut aufwirft
  • Kurzatmigkeit
  • Schmerzen in der Brust
  • Gastrointestinale Symptome, wie Übelkeit, Erbrechen und Durchfall
  • Verwirrung oder andere mentale Veränderungen

Obwohl die Legionellenkrankheit in erster Linie die Lungen betrifft, kann sie gelegentlich Infektionen in Wunden und anderen Körperteilen, einschließlich des Herzens, verursachen.

Eine leichte Form der Legionellenkrankheit – bekannt als Pontiac-Fieber – kann Fieber, Schüttelfrost, Kopf- und Muskelschmerzen verursachen. Pontiac-Fieber infiziert Ihre Lungen nicht, und die Symptome klingen normalerweise innerhalb von zwei bis fünf Tagen ab.

Wann Sie einen Arzt aufsuchen sollten

Suchen Sie Ihren Arzt auf, wenn Sie glauben, dass Sie Legionellen-Bakterien ausgesetzt waren, erst recht wenn Sie schwanger sind. Auf unserer Seite infopd.de finden Sie übrigens noch viele weitere Beiträge zum Thema Schwangerschaft. Eine möglichst frühzeitige Diagnose und Behandlung der Legionellen kann dazu beitragen, die Genesungszeit zu verkürzen und schwere Komplikationen zu verhindern. Für Menschen mit hohem Risiko, wie Raucher oder ältere Erwachsene, ist eine schnelle Behandlung entscheidend.

Ursachen

Das Bakterium Legionella pneumophila ist für die meisten Fälle der Legionellenkrankheit verantwortlich. Im Freien überleben die Legionella-Bakterien im Boden und im Wasser, verursachen aber nur selten Infektionen. Allerdings können sich Legionellen in von Menschenhand geschaffenen Wassersystemen, wie z.B. Klimaanlagen, vermehren.

Obwohl es möglich ist, die Legionellenkrankheit über die Hausinstallation zu übertragen, sind die meisten Ausbrüche in großen Gebäuden aufgetreten, vielleicht weil komplexe Systeme es den Bakterien ermöglichen, leichter zu wachsen und sich zu verbreiten. Außerdem verwenden Klimaanlagen für Häuser und Autos kein Wasser zur Kühlung.

Wie sich die Infektion ausbreitet

Die meisten Menschen infizieren sich, wenn sie mikroskopisch kleine Wassertröpfchen einatmen, die Legionellen-Bakterien enthalten. Dies kann durch den Strahl aus einer Dusche, einem Wasserhahn oder einem Whirlpool oder durch Wasser aus dem Belüftungssystem eines großen Gebäudes geschehen. Gerade bei Altbauten ist dies ein häufiges Problem in einer wachsenden Anzahl von Städten. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, Hauswasserwerk, um nicht mehr von der klassischen Wasserversorgung abhängig zu sein. Ausbrüche wurden mit dem Ausbruch in Verbindung gebracht:

  • Whirlpools
  • Kühltürme in Klimaanlagen
  • Warmwasserspeicher und -heizungen
  • Dekorative Springbrunnen
  • Schwimmbäder
  • Geburtsbecken
  • Das Trinkwasser

Neben dem Einatmen von Wassertröpfchen kann die Infektion auch auf andere Weise übertragen werden:

Durch Aspiration. Dies tritt auf, wenn Flüssigkeiten versehentlich in die Lunge gelangen, in der Regel weil man beim Trinken hustet oder erstickt. Wenn Sie Wasser aspirieren, das Legionellen-Bakterien enthält, können Sie die Legionellenkrankheit bekommen.
Im Boden. Einige wenige Menschen haben sich nach der Arbeit im Garten oder nach der Verwendung von kontaminierter Blumenerde mit Legionellen angesteckt.

Risikofaktoren

Nicht jeder, der Legionellen-Bakterien ausgesetzt ist, wird krank. Es ist wahrscheinlicher, dass Sie die Infektion entwickeln, wenn Sie:

wenn Sie rauchen. Rauchen schädigt die Lungen und macht Sie anfälliger für alle Arten von Lungeninfektionen.
ein geschwächtes Immunsystem haben. Dies kann eine Folge von HIV/AIDS oder bestimmter Medikamente sein, insbesondere von Kortikosteroiden und Medikamenten, die zur Verhinderung einer Organabstoßung nach einer Transplantation eingenommen werden.
Sie haben eine chronische Lungenkrankheit oder eine andere ernste Erkrankung. Dazu gehören ein Emphysem, Diabetes, eine Nierenerkrankung oder Krebs.
50 Jahre oder älter sind.
Die Legionellen können auch ein Problem in Krankenhäusern und Pflegeheimen sein, wo sich Keime leicht ausbreiten können und Menschen anfällig für Infektionen sind.

Komplikationen

Die Legionellenkrankheit kann zu einer Reihe von lebensbedrohlichen Komplikationen führen, darunter auch Atemstillstand. Dies tritt auf, wenn die Lungen den Körper nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgen oder nicht genügend Kohlendioxid aus dem Blut entfernen können.

Septischer Schock: Dieser tritt auf, wenn ein schwerer, plötzlicher Blutdruckabfall den Blutfluss zu lebenswichtigen Organen, insbesondere zu den Nieren und zum Gehirn, reduziert. Das Herz versucht, dies zu kompensieren, indem es die Menge des gepumpten Blutes erhöht, aber die zusätzliche Arbeitsbelastung schwächt schließlich das Herz und verringert den Blutfluss noch weiter.

Akutes Nierenversagen: Dies ist der plötzliche Verlust der Fähigkeit Ihrer Nieren, Abfallstoffe aus Ihrem Blut zu filtern. Wenn Ihre Nieren versagen, sammeln sich gefährliche Mengen an Flüssigkeit und Abfallstoffen in Ihrem Körper an.
Wenn sie nicht sofort behandelt wird, können Legionellen tödlich sein.

Ihr Neugeborenes: Tipps für die ersten 30 Tage

Beratung von Eltern zu Eltern über Fütterung, Beruhigung und mehr während der ersten Tage des Babys zu Hause.

Stillen

Es ist sechs Wochen her, dass unsere Tochter Clementine geboren wurde. Endlich schläft sie besser und geht länger zwischen den Fütterungen. Sie wird auch wacher, wenn sie wach ist. Mein Mann und ich hingegen haben das Gefühl, von einem Lastwagen überfahren worden zu sein. Ich bin erstaunt, dass wir uns durchgeschlagen haben. Hier sind Tipps von erfahrenen Eltern und Babyexperten, die Ihnen den ersten Monat erleichtern sollen.

Tipps für die Krankenpflege

Babys essen und essen und essen. Die Natur hat zwar ziemlich gute Arbeit geleistet, um Sie und Ihr Baby mit der richtigen Ausrüstung zu versorgen, aber am Anfang wird es fast garantiert schwieriger sein, als Sie erwartet haben. Von wunden Brustwarzen bis hin zu harten Riegeln kann das Stillen überwältigend sein.
1. Frauen, die Hilfe suchen, haben eine höhere Erfolgsquote. „Denken Sie an Möglichkeiten, den Erfolg schon vor der Geburt sicherzustellen“, schlägt Stacey Brosnan, eine Stillberaterin in New York City, vor. Sprechen Sie mit Freundinnen, die eine gute Pflegeerfahrung gemacht haben, fragen Sie die Kinderärztin des Babys nach der Nummer einer Stillberaterin oder nehmen Sie an einem Treffen der La Leche League (Pflegehilfsgruppe) teil (siehe laleche.org, um eine zu finden).

2. Nutzen Sie die Ressourcen des Krankenhauses. Kira Sexton, eine Mutter aus Brooklyn, New York, sagt: „Ich habe alles über das Stillen gelernt, was ich konnte, bevor ich das Krankenhaus verließ. Fragen Sie, ob es einen Stillkurs oder eine Stillberaterin im Personal gibt. Drücken Sie jedes Mal den Schwesternrufknopf, wenn Sie bereit sind, das Baby zu füttern, und bitten Sie eine Krankenschwester, Sie zu entdecken und zu beraten.
3. Bereiten Sie sich vor. Zu Hause werden Sie alles fallen lassen wollen, um das Baby zu füttern, sobald es nach Ihnen schreit. Aber Heather O’Donnell, eine Mutter in New York City, schlägt vor, sich zuerst um sich selbst zu kümmern. „Holen Sie sich ein Glas Wasser und ein Buch oder eine Zeitschrift zum Lesen.“ Und weil das Stillen eine Weile dauern kann, sagt sie: „Pinkeln Sie zuerst!“

4. Versuchen Sie es mit einer warmen Kompresse, wenn Ihre Brüste verstopft sind oder Sie verstopfte Gänge haben. Ein Heizkissen oder ein warmer, nasser Waschlappen funktioniert, aber ein Flachskissen (oft zusammen mit natürlichen Schönheitsprodukten verkauft) ist noch besser. „Erwärmen Sie es in der Mikrowelle und passen Sie es Ihrer Brust an“, sagt Laura Kriska, eine Mutter in Brooklyn, New York.
5. Wärme fördert den Milchfluss, aber wenn Ihre Brüste nach dem Stillen wehtun, versuchen Sie es mit einer Kältepackung. Amy Hooker, eine Mutter aus San Diego, sagt: „Ein Beutel mit gefrorenen Erbsen hat bei mir sehr gut funktioniert.

6. Wenn Sie möchten, dass Ihr Baby irgendwann eine Flasche nimmt, führen Sie sie nach dem Stillen, aber vor der 3-Monats-Marke ein. Viele Experten sagen, dass 6 bis 8 Wochen gut sind, aber „wir haben jedes unserer Kinder mit 3 Wochen mit einer Flasche pro Tag begonnen“, sagt Jill Sizemore, eine Mutter in Pendleton, Indiana.

Schlafen

Wenn Ihr Säugling nicht isst, schläft er wahrscheinlich. Neugeborene schlafen bis zu 16 Stunden pro Tag, aber nur in kurzen Abständen. Das Ergebnis: Sie werden sich ständig wachsam und erschöpft fühlen, als Sie es je für möglich gehalten hätten. Selbst die Besten unter uns können sich über den schweren Schlafmangel ärgern.

7. Hören Sie auf, von der Müdigkeit besessen zu sein. Es gibt im Moment nur ein Ziel: Sorgen Sie für Ihr Baby. „Sie werden nicht eine ganze Nacht schlafen, also können Sie entweder müde und wütend oder einfach nur müde sein“, sagt Vicki Lansky, Autorin von Getting Your Child to Sleep… and Back to Sleep (Buchhändler). „Einfach nur müde ist einfacher.“
8. Schalten Sie selbst auch mal ab. In der einen Nacht ist Mama an der Reihe, das Baby in der Babywippe zu schaukeln, in der nächsten ist Dad an der Reihe. Amy Reichardt und ihr Mann Richard, Eltern in Denver, erarbeiteten ein System für die Wochenenden, an denen Richard von der Arbeit freihatte. „Ich würde nachts mit dem Baby aufstehen, aber ich konnte ausschlafen. Richard kümmerte sich den ganzen Morgen um das Kind und schlief dann später ein.“

9. Das alte Sprichwort „Schlafe, wenn dein Baby schläft“ ist wirklich der beste Ratschlag. „Schlafen Sie zusammen und gehen Sie früh ins Bett“, sagt Sarah Clark, eine Mutter in Washington, D.C.
10. Was ist, wenn Ihr Kind Probleme mit dem Schlafen hat? Tun Sie, was immer nötig ist: Säuglingsschwester oder Rockbaby schlafen; lassen Sie Ihr Neugeborenes auf Ihrer Brust oder im Autositz einschlafen. „Machen Sie sich noch keine Sorgen über schlechte Gewohnheiten. Es geht um das Überleben – Ihres!“ sagt Jean Farnham, eine Mutter aus Los Angeles.

Wie man nach der Schwangerschaft wieder fit wird

Nach dem Baby wieder in Form zu kommen, muss nicht unbedingt stressig sein. Tatsächlich werden Sie sich durch Bewegung auch gut fühlen – sie hilft nachweislich bei postnatalen Depressionen. Hier sind sechs Möglichkeiten, um wieder fit zu werden.

  1. Beginnen Sie nach der Geburt so schnell wie möglich zu laufen (sofern Ihr Arzt Ihnen die Erlaubnis dazu erteilt). Das bringt Ihren Körper in Bewegung und verbrennt Kalorien. Kaufen Sie sich einen Fitnesstrainer und messen Sie Ihre tägliche Aktivität, und beginnen Sie dann allmählich, Ihre Schritte jede Woche um 10 Prozent zu erhöhen, wenn Sie stärker werden.

2. Führen Sie je nach Art der Entbindung und mit Zustimmung Ihres Arztes bereits ein bis zwei Tage nach der Entbindung Keg- und Beckenkippen durch. Dies wird die Blutversorgung des Dammes erhöhen und dazu beitragen, den Heilungsprozess zu beschleunigen. Durch Ausatmen und Einziehen des Bauches (wodurch der korsettartige Muskel, der als transversale Bauchmuskeln bezeichnet wird, aktiviert wird) erhalten Sie ein starkes Fundament, um Ihre Bauchmuskeln zurück zu bekommen, wenn sich Ihre Hüften und Bauchmuskeln wieder zusammen bewegen.

3. Machen Sie Crunches. Achten Sie auf eine Trennung der Bauchmuskeln, indem Sie Ihren Finger beim Knirschen knapp über dem Bauchnabel platzieren. Wenn Sie drei oder mehr Finger zwischen Ihre Bauchmuskeln bekommen können, haben Sie eine Diastisis recti (Trennung der Bauchmuskeln). Wenn dies der Fall ist, ist es wichtig, dass Sie versuchen, die Bauchmuskeln zunächst wieder zusammenzuziehen, bevor Sie mit anstrengenden Baucharbeiten, insbesondere der Rotation, beginnen. Versuchen Sie, Ihre Hände auf beiden Seiten der Trennung zu platzieren und sie manuell zusammenzuziehen, während Sie einen einfachen Knirsch durchführen. Dadurch werden die Bauchmuskeln wieder in ihrer natürlichen Ausrichtung zusammengeführt. Wenn sich die Trennung verschlimmert oder nicht besser wird, konsultieren Sie Ihren Arzt oder einen Physiotherapeuten für Frauengesundheit. Abhilfe kann auch ein Bauchtrainer schaffen, den sie hier bestellen können.

4. Stillen – obwohl Sie einen anderen Grund brauchten, ist es eine schnelle Möglichkeit, die Gebärmutter wieder auf die Größe vor der Schwangerschaft zu verkleinern. Und es verbrennt bis zu 600 Kalorien pro Tag! Der Haken: Sie müssen trotzdem auf Ihre Nahrungsportionen achten, sich ausgewogen ernähren und Sport treiben, sonst könnten Sie in die Stillfalle tappen und sich fragen, warum Sie nicht wieder das Gewicht von vor der Schwangerschaft erreichen!

5. Machen Sie Krafttraining und kleine Ausbrüche von Herz-Kreislauf-Training. Das ist nicht nur zeitsparend für die vielbeschäftigte Mutter, sondern erhöht auch Ihren Stoffwechsel und verbrennt das Babyfett. Versuchen Sie, einige Kniebeugen mit Schultererhöhungen und Ausfallschritte mit Trizeps-Extensionen zu machen und dann eine Minute lang von einer Seite zur anderen zu schlurfen, um die Herzfrequenz zu erhöhen.

Anleitung: Heben Sie Ihre Arme auf Schulterhöhe an, wobei die Ellenbogen mit den Handflächen nach unten zeigen. Dann senken Sie die Stößel vorsichtig wieder auf die Seite des Körpers ab. Beugen Sie die Ellenbogen nahe am Oberkörper, so dass die Handflächen zum Körper zeigen. Strecken Sie die Ellenbogen hinter dem Körper aus und drücken Sie die Oberseite der Arme zusammen, um die zusätzliche Verbrennung zu erzielen. Dann beugen Sie die Ellbogen wieder in die Ausgangsposition zurück. Dies wird die Muskulatur Ihres Körpers herausfordern und Ihnen helfen, Gewicht zu verlieren und den Körper wieder in den Zustand vor der Schwangerschaft zu bringen.

6. Trainieren Sie Ihr Herz, indem Sie einige HIT-Einheiten (kurze, hochintensive Übungen) hinzufügen, um die Gesäßmuskeln, Kniesehnen und Quads zu trainieren. Versuchen Sie, Ihr Herz-Kreislauf-Training (Walking, Wandern oder sanftes Joggen) mit Ausfallschritten und modifizierten Liegestützen mit den Knien auf dem Boden zu beenden.

Die nützlichsten Babyprodukte für Eltern

Es gibt so viele Babyprodukte, die neuen Eltern das Leben erleichtern sollen, dass es schwierig sein kann zu wissen, welche helfen und welche eine Geldverschwendung sind. Um Ihnen zu helfen, die Babyprodukte zu finden, die Sie am ehesten verwenden, haben wir 1.046 Eltern mit Kindern unter fünf Jahren gebeten, uns zu sagen, welche Artikel sie verwendet haben und ob sie sie nützlich oder nutzlos finden. Wir haben die 10 nützlichsten Babyprodukte nach der Bewertung unserer Eltern aufgerundet. Diese Liste enthält jedoch nicht die wichtigsten Artikel wie Kinderwagen, Kindersitz, Hochstuhl oder Wiege.

1. Kinderbett-Matratze

Eine Kinderbettmatratze wurde von den Eltern als der nützlichste Gegenstand bewertet, und 67% von ihnen besitzen eine. Eine richtige Kinderbettmatratze ist wichtig, damit Ihr Baby sicher und bequem schlafen kann. Eine feste, flache Kinderbettmatratze, die die richtige Größe für das Kinderbett hat und ohne seitliche Lücken von mehr als 4 cm passt, ist das Beste für Ihr Baby. Es sollte durch einen wasserdichten Bezug (manchmal auch Matratzenschutz genannt) geschützt werden und Sie sollten gebrauchte Matratzen möglichst vermeiden.

2. Treppengitter

Treppengitter wurden als das zweitnützlichste Babyprodukt bewertet, wobei fast 60% der befragten Eltern angaben, eines zu besitzen. Wenn Sie eine Treppe in Ihrem Haus oder eine Küche haben, von der Sie kleine Kinder fernhalten wollen, kann ein Treppengitter ein wichtiges Sicherheitselement sein.

3. Wickeltasche

Sie können jede alte Tasche verwenden, um Ihre Babyprodukte mit sich herumzutragen, wenn Sie unterwegs sind. Aber der Vorteil einer speziell entworfenen Wickeltasche ist, dass sie normalerweise verschiedene Fächer hat, damit Sie schnell finden, was Sie brauchen. Viele werden mit einer zusammenklappbaren Wickelunterlage geliefert, und die Eltern, die wir befragt haben, schätzten ihre Wickeltasche sehr.

4. Baby-Hängematte

Eine Hängematte für Babys gibt es in der Tat noch nicht so lange. Es ist ein wunderschöner Weg für Babys, um einzuschlafen, da die Eltern ihr Kind wie in einer Wiege sanft hin und herschaukeln können. Da bei diesen Produkten aber in erster Linie Sicherheit geboten ist, sollte man sich vorher genau über die einzelnen Babyhängematten informieren – am besten in einem Babyhängematten Test wie Sie ihn auf www.babyhaengemattetest.com/ vorfinden.

5. Baby-Badewanne

Ein neuer Eintrag in unsere Top 10 der nützlichsten Babyprodukte, und einer, der die Eltern spalten könnte. Einige schwören, dass Sie zum Waschen Ihres Babys nur ein Waschbecken und einen Stöpsel benötigen, während andere die Unterstützung und Sicherheit einer richtigen Babybadewanne schätzen, besonders wenn Sie sich Sorgen machen, dass Wasserhähne, Seifenstücke oder Zahnpastatuben im Weg stehen könnten.Einige Baby-Badewannen haben auch einen Neugeboreneneinsatz, der sie in einer liegenden Position unterstützt, so dass Sie Ihr Baby nicht mit glatten Händen halten müssen, während Sie versuchen, es zu waschen.

Eine Baby-Badewanne ist auch deshalb nützlich, weil Sie nicht ewig warten müssen, bis sich eine Badewanne füllt, und dies könnte es auch einfacher machen, die Kontrolle über eine geeignete Temperatur zu behalten. Wenn Ihr Baby wächst und anfängt, sich selbstständig aufzusetzen, ist eine Babywanne weniger nützlich. In den ersten sechs Monaten könnte sie jedoch, wie unsere Umfrage zeigt, ein besonders praktisches Hilfsmittel für Ihr Baby sein.

Schwangerschaft?

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Sie erwarten ein Kind und plötzlich ist alles ganz anders…

Vorgeburtliche Untersuchungen haben eine Behinderung, Fehlbildungen oder eine nicht zu heilende schwere Erkrankung Ihres ungeborenen Kindes ergeben, und Sie haben sich entschlossen, die Schwangerschaft zu beenden.

Für diesen schwierigen Weg möchten wir Ihnen folgende Informationen geben. In den meisten Fällen gibt es keinen Grund zu überstürztem Handeln.

Lassen Sie sich nicht drängen! Sie können Zeitpunkt und Ort für die Geburtseinleitung mitbestimmen. Wenn aus medizinischen Gründen nichts dagegen spricht, ist es auch möglich, den natürlichen Geburtsbeginn abzuwarten.

Für die meisten Frauen ist die Anwesenheit und Nähe einer vertrauten Person in dieser Situation eine große Hilfe. Sie können sich auch von einer Hebamme durch die verbleibende Zeit der Schwangerschaft, die Geburt und das Wochenbett zu Hause begleiten und unterstützen lassen.

Wichtig für Sie zu wissen ist, dass die Beendigung Ihrer Schwangerschaft gleichbedeutend mit einer stillen Geburt ist. Diese kann sich unter Umständen über mehrere Tage hinziehen, da Ihr Körper zu diesem Zeitpunkt auf den Erhalt der Schwangerschaft eingestellt ist.

Auf Ihren Wunsch wird in der Klinik alles getan werden, um Ihnen die Schmerzen zu erleichtern. Manche Frauen wünschen sich, diese Geburt gar nicht mitzuerleben. Andere möchten zwar wach sein, aber keine Schmerzen spüren; in diesem Fall bietet sich die Periduralanästhesie an.

Andere wiederum wollen die Geburt ganz ohne Schmerzmittel erleben. Je nach Beschaffenheit des Muttermundes gibt es verschiedene Möglichkeiten der Geburtseinleitung – meist wird ein Zäpfchen mit dem Wirkstoff Prostaglandin in die Scheide eingelegt – seltener wird die Fruchtblase eröffnet oder ein Wehentropf angelegt. Es kann notwendig sein, dies mehrmals zu wiederholen oder auch zu kombinieren. Der Geburt des Kindes folgt die des Mutterkuchens.

Vor allem in frühen Schwangerschaftswochen kann eine anschließende Ausschabung der Gebärmutter notwendig werden. Wenn die Schwangerschaft schon weiter fortgeschritten war, kann es erforderlich sein, die Milchbildung mit physikalischen und/oder medikamentösen Maßnahmen zu verhindern. Auch Rückbildungsgymnastik ist meist sinnvoll. Ihre Hebamme wird Sie darüber informieren.

Unserer Erfahrung nach hilft es vielen Müttern sehr, mit dem Schmerz und der Trauer über das verlorene Kind zurecht zu kommen, wenn sie seine Geburt wach erleben und genügend Zeit und Raum für den Abschied von ihm gewährt bekommen.

Vielleicht wünschen Sie sich später eine Erinnerung an Ihr Kind, ein Bild oder einen Fußabdruck – bitte weisen Sie in der Klinik darauf hin, dass dieses angefertigt und für Sie aufbewahrt wird, damit Sie jederzeit darauf zurückgreifen können.

Es ist auch möglich, Ihr Kind in seiner eigenen Kleidung zu begrüssen und zu verabschieden. Wenn Sie Ihr Kind später noch einmal sehen möchten, ist es auch einen Tag nach der Geburt noch möglich. Weisen Sie deshalb darauf hin, damit das Kind im Kreißsaal oder auf der Station bleibt.

Für die Begegnung mit dem Kind können Sie Beistand erbitten, z.B. durch eine PsychologIn oder SeelsorgerIn. In der Klinik erhalten Sie Informationen über die verschiedenen Möglichkeiten der Bestattung. Dieses Aufklärungsblatt kann das persönliche Gespräch nicht ersetzen.

Neben Ihrem Arzt/Ärztin und Ihrer Hebamme stehen verschiedene Beratungsstellen für Sie zur Verfügung, deren Adressen Sie bitte der beigefügten Liste entnehmen.

Auffälliger Befund?

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Sie haben erfahren, dass Ihr erwartetes Kind eine Behinderung, eine Fehlbildung oder eine nicht behandelbare schwere Krankheit hat. In dieser Situation ist es schwer, klar zu denken und eine Orientierung zu finden. Sie sind traurig, enttäuscht, möglicherweise auch schockiert oder wütend und fragen sich „Warum muss das gerade uns passieren?“

Ihre Vorfreude auf das Kind ist beeinträchtigt, Lebenspläne geraten ins Wanken, Gefühle und Überlegungen sind im Widerstreit. Ihre ganz persönliche Einstellung, ob Sie mit einem Kind, das eine Behinderung hat, leben wollen, wird berührt. Möglicherweise fragen Sie sich: „Kann ich mir ein Leben mit meinem Kind vorstellen?“

Viele Gedanken und Gefühle können auf Sie einstürmen: „Wie soll es weiter gehen?“ Zweifel, Ängste und Fragen bewegen Sie: Soll ich mich für eine Fortsetzung oder den Abbruch der Schwangerschaft entscheiden? Welche Schäden wird mein Kind haben?

Wird es überhaupt ein gutes Leben führen können? Werde ich selbst die Situation verkraften? Wie verhalte ich mich verantwortungsvoll? Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Überlegungen!

Sie sollen kurzfristig eine schwere und weitreichende Entscheidung treffen, auf die Sie nicht vorbereitet sind, die Sie aber auch in späteren Jahren noch vertreten müssen. Diese Aufgabe kann Ihnen niemand abnehmen. Ihre Entscheidung sollte mit Ihrer Lebenssituation, Lebensplänen und Wertvorstellungen vereinbar sein.

Sprechen Sie mit Ihrem Partner, Menschen Ihres Vertrauens, Ihrer Hebamme, Ihrer Ärztin oder Arzt über Ihre Gefühle, Ihre Trauer, Ihre Enttäuschung, Ihre Wut.

Bleiben Sie dabei nicht stehen – Nehmen Sie Kontakt auf zu Beratungsstellen, deren Beraterinnen Ihnen helfen, Ihre Fragen zu beantworten, Zweifel und Probleme zu klären und einen Weg zu finden. Wenn Sie wünschen, vermittelt man Ihnen hier auch Kontakte zu Eltern, die eine ähnliche Situation wie Sie durchlebt haben oder bespricht mit Ihnen die Alternative, Ihr Kind in die Betreuung einer Pflegefamilie zu geben.

Was immer Sie beschließen, lassen Sie sich nicht durch unbeteiligte Personen oder die öffentliche Meinung irritieren, denn Sie müssen den weiteren Weg gehen. Stehen Sie zu Ihrer Entscheidung – menschliches Handeln ist oft nicht einfach, es gibt immer ein Für und ein Wider.

Chorionzottenbiopsie ab SSW 12

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Die Chorionzottenbiopsie kann ab der Schwangerschaftswoche 12 durchgeführt werden. Sie ist eine Punktion durch die Bauchdecke der Frau zur Entnahme von Gewebe aus der Plazenta (Chorion).

Ein erstes vorläufiges Ergebnis der Kurzzeitkultur kann schon nach 24 bis 48 Stunden mitgeteilt werden. Das Ergebnis der Langzeitkultur liegt nach zwei bis drei Wochen vor und bestätigt in 98 % der Fälle das erste Ergebnis.

Amniozentese ab SSW 16

Die Amniozentese oder Fruchtwasserpunktion wird meist ab der Schwangerschaftswoche 16 durchgeführt. Bei einer Punktion durch die Bauchdecke der Frau werden 10-20 ml Fruchtwasser entnommen. Aus den im Fruchtwasser enthaltenen Zellen des Feten kann eine Chromosomenanalyse durchgeführt werden, deren Ergebnis nach ca. zwei Wochen vorliegt.

Ein erstes Schnellresultat bezüglich der häufigsten Chromosomenstörungen Trisomie 21, 18 und 13 kann nach 24–48 Stunden mitgeteilt werden, wenn zusätzlich ein FISH-Test (Fluoreszenz-in–situ-Hybridisierung) durchgeführt wird. Routinemäßig wird die Höhe des AFP (Alpha-Fetoprotein) bestimmt, woraus sich der Hinweis auf einen Neuralrohrdefekt („offener Rücken“) oder einen Bauchwanddefekt ergeben kann.

Nabelschnurpunktion ab ca. SSW 20

Bei speziellen Fragestellungen kann unter Ultraschallsicht Blut aus der Nabelschnur entnommen werden. Das Ergebnis liegt nach 3-4 Tagen vor. Die Rate der Fehlgeburten oder anderer Komplikationen liegt in spezialisierten Zentren kaum höher als bei der Amniozentese.

Beratung, Hilfe und Begleitung

Wie eingangs erwähnt, kommen 96 % der Kinder gesund zur Welt. Manche Eltern werden jedoch mit einem Untersuchungsergebnis konfrontiert, das sie nicht erwartet haben.

Über den möglichen Verlauf, über Therapie und Auswirkungen einer Fehlbildung oder Entwicklungsstörung auf den Alltag können und sollten sich werdende Eltern umfassend informieren. Die Geburt kann dann in einem Perinatalzentrum geplant werden, um eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

Bei einigen Herzfehlern kann das lebensrettend für das Neugeborene sein. Die innere Vorbereitung auf das künftige Zusammenleben mit einem behandlungsbedürftigen, kranken oder behinderten Kind schon während der Schwangerschaft kann für werdende Eltern von großem Wert sein.

Die Möglichkeiten der pränatalen Diagnostik bedeuten somit auch die Auseinandersetzung mit der Frage: Kann ich mir vorstellen, ein krankes oder behindertes Kind zur Welt zu bringen und mit ihm zu leben? Es kann Befunde geben, die keine sichere Aussage über ihre Bedeutung für das spätere Leben des Kindes zulassen.

Dann ist es sinnvoll, die weitere Entwicklung während der Schwangerschaft abzuwarten. Bei schwerwiegenden Fehlbildungen erscheint manchen Eltern die Fortsetzung der Schwangerschaft untragbar.

Dies führt erfahrungsgemäß zu großen Unsicherheiten und Ängsten; manchmal zu einer überstürzten Entscheidung für einen Schwangerschaftsabbruch. In allen Fällen ist es sehr wichtig, sich genug Zeit zu lassen für Information, Spüren, Weinen, Aushalten, Nachdenken. Es gibt nahezu nie einen objektiven Zeitdruck, unter dem eine Entscheidung gefällt werden müsste, obwohl dies häufig subjektiv so empfunden wird.

Scheuen Sie sich nicht, Beratung und Begleitung in Anspruch zu nehmen. Es gibt für diese schwierigen Situationen Beratungsstellen, in denen Sie aufgefangen und begleitet werden können – auch über einen längeren Diagnostik- und Entscheidungsprozess. Auf diese kostenfreie Beratung und Begleitung haben Sie einen Rechtsanspruch (Schwangeren- und Familienhilfe-änderungsgesetz). Auf der Website der BZgA Familienplanung.de finden Sie Schwangerenberatungsstellen, die speziell Beratung und Begleitung bei Fragen im Zusammenhang mit Pränataldiagnostik anbieten.

Gesetzeslage

Alle Untersuchungen, bei denen nach genetischen Eigenschaften gesucht wird – Nackenfaltenmessung, biochemische oder molekulargenetische Labortests einschließlich der gezielten Ultraschalldiagnostik – unterliegen dem Gendiagnostikgesetz. Vorher ist eine fachgebundene oder fachärztliche genetische Beratung mit ausführlicher Aufklärung vorgesehen, bei der Sie u. a. über Bedeutung, Tragweite und Inhalte der genetischen Untersuchung oder Ultraschalldiagnostik informiert werden und ggf. Ihr Recht auf Nichtwissen oder eine Bedenkzeit in Anspruch nehmen können.

Nicht-Invasiver Pränataler Test

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NIPT Test aus mütterlichem Blut auf Trisomie 21, 18, 13

Seit 2012 ist es möglich, ab der SSW 9 kindliches Erbgut aus mütterlichem Blut zu bestimmen, z.B. PraenaTest®, Harmony®, Panorama® und andere. Die Testgenauigkeit für die genannten Trisomien ist sehr hoch, bei Trisomie 21 ca. 99% – und damit höher als bei der Wahrscheinlichkeitsberechnung des Ersttrimesterscreenings.

Dieser Bluttest ersetzt keinesfalls die frühe Feindiagnostik (2.1), da nur durch eine gezielte Ultraschalldiagnostik viele kindliche Erkrankungen, Entwicklungsstörungen oder Fehlbildungen nachgewiesen oder ausgeschlossen werden können. Diese müssen nicht im Zusammenhang mit den o. g. Trisomien stehen. Bislang ist der Test keine Leistung der Krankenversicherungen, er kostet derzeit ca. 300 – 400 Euro.

Feindiagnostik „großer Ultraschall“ SSW 20 bis 22

Zu diesem Zeitpunkt ist die Entwicklung des Kindes so weit fortgeschritten, dass Organe und Strukturen detaillierter gesehen und beurteilt werden können. Die Versorgung des ungeborenen Kindes wird durch Blutflussmessungen (Dopplersonografie) beurteilt. Die meisten vorgeburtlich diagnostizierbaren Fehlbildungen sind jetzt darstellbar.

Zu den Organen, deren Entwicklung und Struktur untersucht wird, gehören Kopf, Gesicht, Gehirn, Hals, Wirbelsäule, Arme und Beine, Hände und Füße, Bauch und Bauchwand, Zwerchfell, Magen-Darmtrakt, Nieren und ableitende Harnwege, Herz (Echokardiografie) und das Geschlecht des Kindes. In den meisten Fällen bestätigt diese Ultraschalluntersuchung der Schwangeren, dass bei ihr oder ihrem ungeborenen Kind keine erkennbaren Probleme vorliegen.

Doppler-Sonografie

Mit der Doppler-Sonografie (nach dem Physiker Christian Doppler; „Doppler-Effekt“) lässt sich die Durchblutung der Gefäße des Kindes, der Nabelschnur und der Gebärmutterarterien messen, sowie das Blutflussmuster analysieren.

Damit können Wahrscheinlichkeiten für Wachstumsstörungen des Feten, für die Entwicklung einer eingeschränkten Funktion des Mutterkuchens und auch für die Entwicklung schwangerschaftsbedingter Erkrankungen der Frau, z.B. einer Präeklampsie oder Gestose, erkannt werden.

Echokardiografie

Bei der fetalen Echokardiografie kann die detaillierte Untersuchung des Herzens unter Einsatz der Farbdopplersonografie eine große Zahl von Herzfehlbildungen aus-schließen.

Methoden invasiver Diagnostik zur Durchführung einer Chromosomenanalyse

Die Chorionzottenbiopsie und die Amniozentese sind invasive Untersuchungen, d.h. sie sind mit einem Eingriff in den Körper der Frau verbunden. Beide Methoden wer den überwiegend zur Chromosomendiagnostik eingesetzt.

Zahlenmäßige Abweichungen vom normalen Chromosomensatz, wie z. B. die Trisomie 21 (Down-Syndrom) und grobe strukturelle Veränderungen an den Chromosomen können damit erkannt werden.

Inzwischen kann man mittels Chip-Diagnostik (ARRAY-CGH) feine strukturelle Veränderungen untersuchen. Seltener erfolgt eine molekulargenetische oder biochemische Analyse beispielsweise zum gezielten Ausschluss vererbbarer Krankheiten bei familiärer Belastung oder spezifischen Auffälligkeiten.

Das Risiko, durch diesen Eingriff eine Fehlgeburt zu erleiden liegt für beide Untersuchungen bei 0,5 – 1 %.

Spezieller Ultraschall im Rahmen der Pränataldiagnostik

(in Pränataldiagnostischen Spezial- Praxen)

pezialisierte Praxen und Zentren für Pränataldiagnostik der Stufen II und III finden Sie unter „ Service“ und „zertifizierte Ärzte“ auf der Website der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) oder über „KV“ „Patienten“ und „Gesundheitslotsendienst“ auf der Website der Kassenärztlichen Vereinigung.

Informationen zu den Methoden der International Fetalmedicine Foundation (FMF London) finden Sie in mehreren Sprachen auf http://www.fetalmedicine.org In London wurden die Qualitätsanforderungen des weltweit anerkannten Standards der NT-Messung entwickelt. Zertifizierte Ärztinnen und Ärzte finden Sie unter: https://fetalmedicine.org/lists/map/certified/NT.

Frühe Feindiagnostik SSW 12 bis 13

Mit modernen, hochauflösenden Ultraschallsonden kann man bereits in der SSW 12 bis13 eine frühe Organdiagnostik durchführen und Details der frühen vorgeburtlichen Entwicklung beurteilen. Das Kind misst zu diesem Zeitpunkt 50-80 mm von Kopf bis Steiß.

Wenn bei dieser Untersuchung ein unauffälliger Organbefund festgestellt wird, kann man davon ausgehen, dass schwere körperliche Erkrankungen bereits zu diesem frühen Zeitpunkt weitgehend ausgeschlossen werden können. Eine differenzierte Beurteilung der Entwicklung Ihres Kindes ist weiterhin in der Mitte der Schwangerschaft (s. 2.3., Feindiagnostik „großer Ultraschall“) sinnvoll und notwendig.

NT-Messung und ergänzende Blutuntersuchungen auf Wunsch

NT-Messung SSW 11 bis 13

Nach entsprechender Beratung kann im Rahmen der frühen Feindiagnostik die NT (Nackentransparenz oder Nackendicke) gemessen und nach weiteren sogenannten Hinweiszeichen für Trisomien z. B. dem Nasenknochen und Auffälligkeiten am Herzen geschaut werden. Daraus kann unter Einbeziehung auffälliger oder krankhafter Befunde der frühen Feindiagnostik eine statistische Aussage zur Wahrscheinlichkeit der altersabhängigen Chromosomenveränderungen Trisomie 21 (Down- Syndrom), Trisomie 13 und Trisomie 18 errechnet werden.

Ersttrimesterscreening SSW 11 bis 13

Die Erkennungsrate für Trisomie 21 lässt sich erhöhen, wenn zwei Blutwerte der Schwangeren mit in die Wahrscheinlichkeitsberechnung nach NT-Messung einbezogen werden (Ersttrimesterscreening, von der FMF London empfohlen). Es handelt sich um das Schwangerschaftshormon freies ß-HCG und das Schwangerschaftsprotein PAPP-A. Die Blutabnahme bei der Schwangeren sollte bereits in der SSW 10/11 stattfinden, weil das Ergebnis des wichtigen PAPP-A dann eine präzisere Aussage zu lässt und die Ergebnisse zur NT-Messung bereits vorliegen.

Pränatal Diagnostik

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Sie erwarten ein Kind und haben in den ersten Wochen dieser Schwangerschaft Freude, möglicherweise aber auch Sorge oder Unsicherheit durchlebt.

Es beschäftigen Sie Fragen zur zukünftigen Lebensgestaltung und Sie ahnen, dass noch viel auf Sie zukommen wird. Viel leicht spüren Sie bereits einen Beginn von „elterlicher Sorge“ für Ihr Kind und denken: „Hoffentlich geht alles gut!“ Sie verstehen nun, dass viele werdende Eltern auf die Frage, ob sie sich einen Jungen oder ein Mädchen wünschen, antworten: „Egal, Hauptsache gesund!“

Jetzt oder demnächst werden Sie mit der Frage nach pränataler Diagnostik konfrontiert.

Viele von Ihnen werden diese als beruhigend erleben, denn es ist für Sie eine Erleichterung, so genau und so früh wie möglich zu wissen, dass Ihr ungeborenes Kind mit großer Wahr- scheinlichkeit keine erkennbaren Fehlbildungen und Fehlentwicklungen hat. Wichtig zu wissen ist:

96% aller Kinder kommen gesund zur Welt!

Wir möchten Ihnen hier einen Überblick über die derzeit gängigen Untersuchungsmethoden geben, um Ihnen bei der Entscheidung zu helfen, ob und in welchem Umfang Sie pränatale Diagnostik in Anspruch nehmen wollen.

Mit diesen Informationen kann die individuelle Beratung bei Ihrer Frauenärztin/ Ihrem Frauenarzt, einer humangenetischen oder anderen Beratungsstelle oder einem/er Pränataldiagnostiker/-in vor Durchführung einer der beschriebenen Untersuchungen erleichtert werden.

(SSW steht für vollendete Schwangerschaftswochen)

  1. Ultraschall im Rahmen der allgemeinen Schwangerschaftsvorsorge gem. den Mutterschaftsrichtlinien (bei Ihrer/m Frauenärztin/-arzt)

Zur „Allgemeinen Schwangerenvorsorge“ gehören drei Ultraschalluntersuchungen, welche um die Schwangerschaftswochen 10, 20 und 30 durchgeführt werden.

Erster Ultraschall SSW 8 bis 12

Ab der SSW 7 ist die Herzaktivität Ihres Kindes bereits deutlich sichtbar. Jetzt wird der erwartete Geburtstermin festgelegt. Es können Mehrlingsschwangerschaften entdeckt werden.

Außerdem wird auf Entwicklungsstörungen geachtet. Davon zu trennen ist die Nackentransparenzmessung zur Wahrscheinlichkeitsberechnung von Trisomien, die z. B. auch im Rahmen einer frühen Feindiagnostik durchgeführt wird. (s. 2.1.)

Zweiter Ultraschall SSW 18 bis 22

Jetzt sind bereits alle Organe Ihres Kindes erkennbar. Bei besonderen Hinweiszeichen wie z. B. einer ungewöhnlichen Fruchtwassermenge oder anderer Auffälligkeiten während des erweiterten Basisultraschalls beim Kind wird in der Regel eine weiterführende Diagnostik empfohlen oder die Meinung von Spezialisten für Pränataldiagnostik eingeholt.

Dritter Ultraschall SSW 28 bis 32

Nun wird das Wachstum Ihres Kindes, seine Lage, der Sitz der Placenta und die Menge des Fruchtwassers untersucht. Manche Entwicklungsstörungen können erst jetzt gesehen werden; weiterführende vorgeburtliche Untersuchungen werden dann angeboten.

Die folgenden Untersuchungen gehören nicht alle zu den Regelleistungen der Schwangerschaftsvorsorge. Sie werden im Allgemeinen nicht von der/dem Frauenärztin/- arzt, sondern auf ihr/sein Anraten beim Vorliegen von Risiken oder Ihren eigenen Wunsch von pränataldiagnostisch speziell ausgebildeten Ärzten durchgeführt. Die Kosten dafür tragen Sie bei einigen Untersuchungen selbst.39

Mehr Infos zum Thema: Pränataldiagnostik was ist sinnvoll