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3. Berliner Expertengespräch

 

Samstag, 27.02.2010 | 9.30 - 15.30 Uhr
Berliner Modell zur Beratung und Begleitung bei einem auffälligen Befund in der Pränataldiagnostik
Tagungsort: Vivantes Klinikum Neukölln, Festsaal
Rudower Straße 48, 12351 Berlin

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Das Interdisziplinäre Forum Pränataldiagnostik e.V. Berlin und Prof. Dr. Klaus Vetter, Chefarzt der Klinik für Geburtsmedizin, Perinatalzentrum Level I, Vivantes Klinikum Neukölln und Generalsekretär der DGGG, laden ein zum 3. Berliner Expertengespräch Pränataldiagnostik.

(Vorbereitungskomitee: Anne Achtenhagen, Jette R.Brünig, Adam Gasiorek-Wiens, Susanne Heinze, Babett Ramsauer, Ulrike Schöneck, Klaus Vetter)

Wir freuen uns, alle in diesem Zusammenhang in Berlin tätigen Kolleginnen und Kollegen begrüßen zu können:

  • Psychosoziale Beraterinnen
  • Seelsorgerinnen, Trauerbegleiterinnen
  • Hebammen
  • Behindertenverbände und Selbsthilfegruppen Humangenetikerinnen
  • KinderärztInnen
  • PränataldiagnostikerInnen
  • klinische, in diesem Bereich tätige Frauenärztinnen

Nachdem beim ersten Treffen die unterschiedlichen Vorgehensweisen in Klinik und Praxis dargestellt und diskutiert und beim zweiten Treffen ein Minimalkonsens zur medizinischen Indikationsstellung, zum Spätabbruch und Fetozid erarbeitet wurden, treffen sich nun alle im Kontext von PND Arbeitenden, um im Interesse betroffener Frauen und Paare in Berlin bestehende Strukturen in Zukunft besser zu vernetzen.

Wie bei den beiden vorigen Treffen ist unsere Initiative von dem Wunsch geleitet, schlechte Erfahrungen bei Diagnostik und Interventionen, sowie negative Langzeitfolgen wie protrahierte Trauer und langfristige psychische Störungen für die betroffenen Paare zu reduzieren.
Auch dieses Treffen findet im nicht öffentlichen Rahmen statt. Wir streben an, regelmäßige, etwa jährliche Folgetreffen zu veranstalten.

Diese Veranstaltung moderiert Gerhard Wolff, (Humangenetiker, Psychotherapeut, Supervisor)

Programm
9.30 Uhr Anmeldung
10. 00 Uhr s.t. Eröffnung Prof. Dr. Klaus Vetter (Leiter der Abteilung für Geburtsmedizin Vivantes Klinikum Neukölln)
Grußwort Frau Katrin Lompscher, Senatorin für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz
10.15 Uhr Jette R. Brünig: Kurzdarstellung: „Berliner Minimalkonsens"
10.30 Uhr Prof. Dr. Christiane Woopen, Institut für Geschichte und Ethik der Medizin, Köln: Interdisziplinäre und multiprofessionelle Beratung bei Pränataldiagnostik und Schwangerschaftsabbruch
11.00 Uhr Erfahrungsberichte dreier betroffener Mütter
11.30 Uhr Kaffeepause
12.00 Uhr Dr. Holger Lebek (Pränataldiagnostiker): Mitteilung der (Verdachts-) Diagnose -Was dann? Erste Erfahrungen mit der geänderten Gesetzeslage
12.30 Uhr Prof. Dr. Gundula Thiel (Humangenetikerin): Pränatale Humangenetische Beratung im Kontext Pränataldiagnostik; erste Erfahrungen mit der geänderten Gesetzeslage
13.00 Uhr Mittagspause/Imbiss
14.00 Uhr Dr. Beatrix Schmidt (Chefärztin Kinderklinik St. Joseph Krankenhaus): Die Rolle des Neonatologen im Kontext Pränataldiagnostik; Gedanken zur Sterbebegleitung
14.30 Uhr Dr. Babett Ramsauer (Oberärztin Abteilung für Geburtsmedizin Vivantes Klinikum Neukölln): Möglichkeiten individueller Betreuung und Begleitung von Frauen im stationären Prozess
15.00 Uhr Abschließende Diskussion, Zusammenfassung und Ende der Veranstaltung

2. Berliner Expertengespräch

 

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Das 2. Berliner Expertengespräch zum Schwangerschaftsabbruch nach einem auffälligen Befund in der Pränataldiagnostik fand am Samstag, 25.04.2009 im Universitätsklinikum Charité, Campus Virchow-Klinikum statt. Auch dieses Treffen fand im nicht-öffentlichen Rahmen statt.

Nachdem wir beim ersten Treffen die unterschiedlichen Vorgehensweisen in Klinik und Praxis dargestellt und diskutiert haben, wurde bei dieser Tagung ein Minimalkonsens zur medizinischen Indikationsstellung, zum Spätabbruch und zum Fetozid mit den Teilnehmern erarbeiten.

Erneut wurde unsere Initiative von dem Wunsch geleitet, schlechte Erfahrungen bei Diagnostik und Interventionen, sowie negative Langzeitfolgen wie protrahierte Trauer und langfristige psychische Störungen für die betroffenen Paare zu reduzieren.

Es wird ein weiteres Folgetreffen stattfinden, bei dem dann alle mit diesem Thema befassten Professionen eingeladen werden, um im Interesse betroffener Frauen und Paare in Berlin bestehende Strukturen in Zukunft besser zu vernetzen.

Programm zum 2. Berliner Expertengespräch am 25.04.2009
10.00 Uhr s.t. Renate J. Brünig: Begrüßung und Einführung
Input-Referate:
Rabih Chaoui: Später Schwangerschaftsabbruch: Indikations-stellung, Alltag, schwierige Grenzfälle, Fetozid, Zusammenarbeit mit den Kliniken
Almut Dorn: Grundlagen der Indikationsstellung, schwierige Entscheidungsfindung nach auffälligem Befund in der Pränataldiagnostik, medizinische Indikation
Julia Lange: Späte Schwangerschaftsabbrüche nach medizinischer Indikation (Fetozid), Optimierung der Kooperation mit niedergelassenen Ärzten und Beratungseinrichtungen
Jette Brünig: Psychosoziale Beratung als gesetzlicher Anspruch: Inhalte, Voraussetzungen und Ausblick in die Zukunft
Diskussion
12.00 – 12.30 Uhr Brainstorming: Ist ein Berliner Minimalkonsens zum Vorgehen bei Schwangerschaftsabbrüchen nach Pränataldiagnostik denkbar?
12.30 Uhr Imbiss
13.00 Uhr Arbeitsgruppen: Erarbeitung eines Positionspapiers zum Vorgehen bei späten Schwangerschaftsabbrüchen. Ist ein Berliner Minimalkonsens möglich?
14.20 Uhr Kaffeepause
14.40 – 16.00 Uhr Plenum: Vorstellung der erarbeiteten Ergebnisse, Erstellung eines Positionspapiers/Minimalkonsens
16.00 Uhr Ende der Veranstaltung

1. Berliner Expertengespräch

 

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Das 1. Berliner Expertengespräch zum Schwangerschaftsabbruch nach einem auffälligen Befund in der Pränataldiagnostik fand am Samstag, 12.04.2008 im Tagungszentrum Neue Mälzerei Berlin-Friedrichshain statt.

Wir haben die Grundlagen und die unterschiedlichen Vorgehensweisen in Klinik und Praxis im nichtöffentlichen Rahmen gemeinsam dargestellt und diskutiert.

Wir haben einen Austausch darüber geführt, wie sich die Situation betroffener Paare in Berlin darstellt und:

  • Wie wird in den jeweiligen diagnostischen Einrichtungen gehandelt?
  • Wie werden Schwangerschaftsabbrüche in den einzelnen Kliniken durchgeführt?
  • Welche unterschiedlichen Optionen und Wege stehen den Paaren in dieser Situation offen?
  • Welche Beratungsmöglichkeiten psychosozialer Professionen, Hebammen, Seelsorger, Trauerbegleitung stehen zur Verfügung?

Der Austausch wurde von dem Wunsch geleitet, negative Langzeitfolgen wie protrahierte Trauer und langfristige psychische Störungen für die betroffenen Paare zu reduzieren.

In Berlin gibt es vergleichsweise vielfältige Möglichkeiten, an kompetenter Stelle Diagnostik, Beratung, Begleitung und Unterstützung zu erhalten. Deshalb wurde nach dieser Veranstaltung ein weiteres Treffen geplant, bei dem alle mit diesem Thema befassten Professionen zusammengeführt werden, um im Interesse betroffener Frauen und Paare bestehende Strukturen in Zukunft besser zu vernetzen.